Eines meiner ganz großen Hobbys ist "Squaredance", deshalb hat es auch eine eigene Seite. Es gibt aber auch noch weitere Freizeitbeschäftigungen, denen ich mich gerne widme, zum Beispiel:

  • Bauen und Renovieren, am liebsten mit Holz
  • Experimentieren und Tüfteln mit allen möglichen Computerprogrammen

  • . . .

 





Bevor ich hier ein paar "Werke" zeige, sei aber Folgendes gesagt: Ich bin kein gelernter Handwerker und gehöre sicherlich auch nicht zu den Menschen, die ein beachtliches handwerkliches Geschick haben! Ich möchte den "Normalos" einfach ein wenig Mut machen, ganz nach dem Motto: Mache lieber etwas ungefähr richtig als völlig falsch!

Mit einem Klick geht es zu folgenden Projekten:


Unser neues Vordach

Weg mit dem Gartenzaun

Eine neue Fassade für die Garage

Ein neuer Schreibtisch

Rechenmauern (für Grundschüler)

Mein Kalender 2019
(für Lehrkräfte und Grundschüler)

Ein Kamishibai

Neue Fenster für den Wintergarten

Ein Hochbeet (in Planung für 2019)

Eine Abkantvorrichtung

Ein neues Bett mit hoher Lehne und Regalteilen

Unser neues Vordach   
In den Wintermonaten hatten wir häufig ein Problem: Glatteis vor der Haustür. Das wollten wir unbedingt vermeiden, deshalb musste am besten ein Vordach her!

Nach dem Studium der Bayerischen Bauordnung ist ein Vordach genehmigungsfrei - allrdings nur bis zu einer überbauten Fläche von 24 m². Bei einer Breite von knapp 3 m konnten wir also ein 8 m langes Vordach bauen.

Für die Konstruktion nahmen wir Leimholzbinder in den Stärken 10 x 10 cm und 10 x 12 cm für die Sparren. Das war für die mögliche Schneelast eine sichere Wahl. Den Wandbalken legten wir auf viele Schwerlastwinkel, da reichten dann auch normale Kunststoffdübel.

     

     

   
   
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Weg mit dem Gartenzaun
Mal ganz ehrlich, so ein Gartenzaun ist schon eine feine Sache - in den ersten Jahren jedenfalls. Doch die Pflege eines Holzzaunes kostet im Laufe der Jahre Geld und Zeit, und an die Sträucher hinter dem Zaun kommt man schlecht heran. Also weg mit dem Zaun und dann? Wir entschieden uns für kleine Pflanztrogsteine mit Kehle und einem Durchmesser von 30 cm. Die sind recht leicht und lassen sich problemlos verlegen, auch in einer Kurve. Nun ist auch die Strauch- und Bodenpflege wesentlich einfacher.






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Eine neue Fassade für die Garage
   
   
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Ein neuer Schreibtisch
Unser Sohn richtete sich im Dachgeschoss des neuen Hauses ein Arbeitszimmer ein. Das Problem war der passende Schreibtisch, denn bei den Ausmaßen war an einen Kauf nicht zu denken. Er sollte übers Eck gehen (4,10 m x 3,30 m), möglichst wenig Füße haben und wegen der Dachschräge 1,10 m tief sein. Die Vergabe an einen Schreiner (Tischler) kam aus Kostengründen nicht infrage, also bauten wir ihn selber.

Die Bilder 1 und 2 zeigen erst einmal einen Teil der Pläne, die übrigens alle mit "Open Office Draw" erstellt wurden.

Die Bilder 3 und 4 zeigen den Unterbau. Wir nahmen an der Wand gehobelte Latten (30 x 50 mm), für die Füße Leimholz (75 x 75 mm) und für die Riegel Konstruktionsvollholz (40 x 60 mm), alles in Fichte.
 Bild 1 und 2:


 Bild3: 
 Bild 4: 
Die fertige Unterkonstruktion machte schon einen sehr stabilen Eindruck, aber wir stabilisierten die Füße vorsichtshalber noch mit kleinen Diagonalstreben, die wir aus den Abschnitten selber anfertigten (siehe Bild 5). Auf diesem Bild sind auch noch die Plattenverbinder zu sehen. Bild 6 zeigt eine Teilansicht des Tisches. Die gesamte Arbeitsfläche besteht aus 6 Leimholzplatten (Buche) mit folgenden Maßen: Länge 240 cm, Breite 60 cm und Stärke 2,8 cm. Das Gesamtgewicht der Arbeitsplatten liegt bei etwa 140 kg. Die Kabel verschwinden in einem der drei Kabeldurchlässe.
 Bild 5: 
 Bild 6: 
An einem so „einfachen" Tisch wollte unser Sohn aber nicht arbeiten, es musste noch etwas Originelles an- bzw. eingebaut werden. Also bekam der Tisch eine LED - Beleuchtung in Form eines Bandes an der Wand entlang. Die Farbe des Lichts und die möglichen Farbeffekte werden mit einer Fernbedienung gesteuert (siehe Bild 7 und Bild 8). Damit das Ganze nicht blendet, zauberten wir noch eine passende Leiste direkt vor das Lichtband (siehe Bild 9 und Bild 10).
Bild 7:
Bild 8:
Bild 9:

Bild 10:
 
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Spielen mit Rechenmauern
Weiter oben erwähnte ich schon, dass ich gern mit Computerprogrammen experimentiere. Weiter unten findet man das „Mathespiel" „Rechenmauern". Wer will, der darf sich dieses Spiel auch für Daheim herunterladen. Hier nun die Spielanleitung:
    
Tippe unter der „Zielzahl" (noch steht dort die 100) eine beliebige Zahl ein, natürlich kannst du auch die 100 stehen lassen. (Enter nicht vergessen)
Tippe nun in der unteren Reihe nach und nach Zahlen ein und beobachte die Veränderungen. (Enter nicht vergessen)
Wenn die „Zielzahl" mit der Zahl darunter übereinstimmt, dann verändern sich auch die Smileys.
   
startet das Rechenspiel mit
Excel

startet das Rechenspiel mit
Open Office

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Mein Kalender 2019
Hier nun noch eine weitere Spielerei mit dem Computer: Ein Kalender für das Jahr 2019.

Diesen Kalender dürfen sich interessierte Lehrkräfte und Schulkinder herunterladen und dann selbst gestalten.

Im oberen Teil ist immer Platz für ein passendes Monatsbild, der untere Teil ist die Monatsübersicht. Die Tage des Vormonats und die des Nachmonats sind grau hinterlegt, und die Sonntage sind rot. Außerdem sind die amtlichen bayerischen Feiertage eingetragen, aus Plazgründen aber nicht immer mit dem offiziellen Namen.

Dieser Teil wurde mit einer Tabellenkalkulation erstellt (sonst hätte ich ja alle Tage mit der Hand eintragen müssen), dann in das Malprogramm eingefügt und zum Schluss in das Format „pdf" exportiert.
öffnet die Datei mit dem
Kalender 2019 im Format „pdf"

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Ein Kamishibai
Das Schöne am Lehrerberuf ist, dass es immer wieder neue, interessante Ideen gibt, so auch der unterrichtliche Einsatz eines „Kamishibai" (Erläuterungen weiter unten). Ein solches Theater wünschte sich eine Lehrerin in unserer Verwandtschaft, allerdings aus Holz und in der Größe DIN A3. Natürlich kann man so etwas auch kaufen, doch schon die einfachereren Ausführungen waren nicht ganz billig und mir schwebte schnell eine besondere Variante vor.

Die notwendigen Teile bestellte ich im Internet:

*) drei Sperrholzplatten 50 x 50 cm
*) leichte Scharniere (Puppenstuben)
*) passender Riegel
*) passende Schrauben (6mm)

Die Platten (Birke, 1 cm dick) waren passend gesägt und recht hart. Das war die die Haltbarkeit der Schrauben wichtig. Die Scharniere waren erst voll beweglich, nachdem sie einmal zusammengedrückt wurden. Das Material wurde noch von Schrauben, Dübeln und Leisten aus meinem Fundus ergänzt.

Neben den üblichen Maschinen eines Hobby-Handwerkers (Kreissäge, Stichsäge, Schleifer, . . .), war zum Abrunden der vielen Kanten meine Oberfräse sehr nützlich.
Bild 1 und Bild 2:




Ein Kamishibai ist ein Erzähltheater, und somit ist der Bau eines solchen Theaters einem Puppentheater sehr ähnlich. Statt eines Vorhanges hat ein Kamishibai vorn zwei Flügel, die im aufgeklappten Zustand auch ein Umfallen des Theaters verhindern sollen. Im Unterricht legt dann die Lehrkraft einen Satz Bilder in den Korpus. Wenn die Kinder mit dem Erzählen zum ersten Bild fertig sind, dann wird es oben herausgezogen, und das zweite Bild ist zu sehen. Will man seine Geschichte als Fries auf einer Rolle präsentieren, dann braucht es links und rechts Rollenhalter und entsprechende Schlitze an der Seite.

Bild 3:

Hier werden die Rollenhalter noch von zwei Gummis gehalten.

Bild 5:

Hier sieht man den Schlitz für die Bedienung von oben.

Bild 7:

Hier unten ist die Führungsrinne für die Rollenhalter.

Bild 4:

Hier liegen die herausgenommenen Rollenhalter auf dem Tisch.

Bild 6:

Hier sieht man den seitlichen Schlitz und die Führung für die Rollenhalter.

Bild 8:

Hier sind alle Flügel aufgeklappt und die Rollenhalter eingesetzt.

Nun kann das Theater beginnen
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Neue Fenster für den Wintergarten
Vor vielen Jahren, ich denke es war 1984, baute ein Bekannter von uns einen Wintergarten in Eigenregie - aus Holz und Acrylglas. Das begeisterte uns derart, dass wir ein Jahr später ebenfalls einen Wintergarten bauten. Dieser Anbau verbesserte die Wohnqualität erheblich.

Im Jahr 2000 bekam unser Wintergarten auf der Südseite richtige Fenster und  eine passende Tür. 2016 erneuerten wir das ganze Dach, dabei nahmen wir diesmal allerdings „Leimbinder". Seitdem sieht er so aus (Bild 1).
Bild 1:


Zwar haben wir vor einigen Jahren auch die Acrylglasscheiben an den Seiten erneuert, doch diese Arbeit hätten wir uns sparen können. Sie verloren recht schnell ihren Glanz und wurden irgendwann unansehnlich (Bild 2). Auch eine selbstklebende Folie brachte keine optische Verbesserung, also schauten wir uns nach passende Fenster um. Da es rechteckige Fenster sein sollten, entschieden wir uns im Beich darüber für eine Verkleidung mit Bitumenschindeln. Der Plan war schnell gemacht (Bild 3).

Die Umsetzung gelang nicht ganz so schnell, denn das Ganze sollte ja auch dicht sein. Das erledigten wir mit Bitumenreparaturbändern in verschiedenen Breiten (Bild 4). Die Pfosten sollten alle noch mit Aluminiumblechen (0,7 mm / anthrazit) verkleidet werden. Für die Fensterbleche nehmen wir ebenfalls Aluminiumbleche, allerdings in "natur" (Bild 5 und Bild 6). Spannend war das Biegen der Bleche, dennn das war für mich Neuland. Für diese Arbeit baute ich mir eine kostengünstige Abkantvorrichtung.

Bild 2:


Bild 3:


 

Bild 4:

 

Bild 5:

 

Bild 6:

   
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Ein Hochbeet  
   
   

Eine Abkantvorrichtung
Da die tragenden Teile des Wintergartens aus Holz sind, musste ich mir überlegen, wie das Regenwasser abfließen soll (sonst Gefahr von Fäulnisbildung). Ich entschied mich für den Einsatz von Aluminiumblechen in einer Stärke von 0,8 mm. Diese Bleche mussten allerdings ganz unterschiedlich gebogen werden, daher nahm ich mir vor, sie selber zu biegen. Also zimmerte ich mir eine Abkantvorrichtung, geeignet für Bleche bis zu einem Meter sowie für das Herstellen von Profilblechen (Bild 1). Bild 1:


Die recht schwere Vorrichtung ist hauptsächlich aus Holz, doch an den entscheidenden Stellen wurden Winkel und Schienen angeschraubt. Die Skizze hier unten zeigt das Prinzip, die Bilder darunter zwei Ansichten sowie das erste, gelungene Blech.
 
 
Bild 2


Bild 3


Bild 4




Bild 5

   
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Ein neues Bett mit hoher Lehne und Regalteilen
Auf dem Papier war wieder einmal alles recht schnell fertig: Platz war reichlich vorhanden (siehe Bild 1) und die Dachschräge war auch kein besnderes Problem. Um im Bett sitzen zu können, musste das Ganze ein wenig in Richtung Zimmer verschoben werden (siehe Bild 2). Zwar habe ich schon viel mit Holz gearbeitet, aber ein Bett aus Konstruktionsvollholz war noch nicht dabei.

Von diesen Hölzern (40 mm x 60 mm x 2500 mm) benötigte ich 25 Stück. Bild 3 zeigt die ersten gesägten und geschliffenen Teile und Bild 4 den ersten Aufbau. Um den Boden etwas zu entlasten, ruhte der Rahmen nicht auf fünf Füßen, sondern auf drei Fußelemente. Der Bau dieser drei Teile war etwas aufwändig, dafür sahen sie aber nicht so plump aus.

Je vier lange Hölzer wurden für die Rahmenteile verdübelt (etwa 100 Stück) und zapfenähnlich verleimt. Das wechselseitige Verbinden (siehe Bild 5) war nicht so einfach wie ich dachte, denn das Eindrehen der Schraube in den Kloben brauchte viel Fingerspitzengefühl. Allerdings ist diese Eckverbindung sehr stabil. Als dieser Teil fertig war, nahm ich alles wieder auseinander ung baute es oben im Schlafzimmer wieder auf (Siehe Billd 6).

Demnächst geht es hier weiter!

Bild 1



Bild 2


Bild 3

 

Bild 4



Bild 5



Bild 6


Bild 7


Bild 8

   
   
   
   

 

Ein neues Bett mit hoher Lehne und Regalteilen