Ein Schulleiter i. R. plaudert unterhaltsam über dies und das.

Squaredance / Besonderheiten

Squaredance ist ein traditioneller Volkstanz aus Nordamerika, aber nicht nur für Amerikaner. Zwar hat der moderne Squaredance seinen Ursprung in Nordamerika, doch nach dem II. Weltkrieg verbreitete sich diese Tanzform explosionsartig aus, insbesondere dort, wo amerikanische Soldaten stationiert waren. Auf diese Weise gab es auch in der Bundesrepublik viele Clubgründungen, und seit 1990 gibt es auch in Konadsreuth einen Squaredance - Club. Die geschichtlichen Wurzeln dieser Tanzform liegen allerdings in Europa, denn die Einwanderer brachten ja ihre Kultur aus den europäischen Ländern mit - und die meisten kamen aus England und Frankreich. 


Zu einem Square gehören 4 Paare, also 8 Tänzer, die zu Beginn eines Tanzes sich in einem Quadrat aufstellen.

Getanzt wird dann auf Anweisung des Callers, der die vorher gelernten Figuren rechtzeitig ansagt. Fest vorgeschriebene Figurenabfolgen gibt es dabei nicht, der Caller kombiniert immer wieder anders. Das ist für alle Beteiligten besonders reizvoll. Das Besondere dabei ist auch, dass die Tanzfiguren weltweit gleich getanzt werden. Es kann also ein deutscher Tänzer in Kanada einen Squaredanceclub besuchen, dort mittanzen, selbst wenn der Caller aus Japan kommt.

Das Erkennungszeichen für Squaredancer besteht aus zwei Quadraten (siehe hier unten), das die Clubs so oder so ähnlich in ihrem Logo haben.

Interessant ist beim Squaredance auch die Musik, denn ein Genre „Squaredancemusik" gibt es nicht. Für öffentliche Auftritte nimmt ein Caller gerne mehr oder weniger bekannte Lieder, meist aus dem Bereich „Country & Western". Allerdings sind das nicht die Originaltitel, denn die passen von der Struktur und vom Tempo her in der Regel nicht. Das Idealtempo beim Squaredance liegt bei etwa 128 bpm (beats per minute) also 128 Schritte pro Minute. Für Übungszwecke wählt ein Caller Instrumentaltitel frei nach Geschmack. Ein paar Eigenkompositionen finden Sie unter:

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