Ein Schulleiter i. R. plaudert --- aktualisiert am 6. August 2022

Meine Hobbys / Haus und Garten gestalten / ein neues Vordach

Bild 1

In den Wintermonaten hatten wir häufig ein Problem: Glatteis vor der Haustür. Das ist natürlich sehr gefährlich, und Stürze auf unseren Betonstufen wollten wir unbedingt vermeiden. Deshalb entschieden wir uns für den Bau eines Vordaches.

Nach dem Studium der Bayerischen Bauordnung stellten wir erfreulicherweise fest, dass ein Vordach genehmigungsfrei ist - allerdings nur bis zu einer überbauten Fläche von 24 m². Bei einer Breite von knapp 3 m konnten wir also ein 8 m langes Vordach bauen (siehe Bild 1). Die Gemeindeverwaltung (Bauamt) bestätigte das, aber da wir den Mindestabstand zu unserem Nachbarn unterschreiten mussten, benötigten wir eine Einverständniserklärung. Die notwendigen Formulare waren schnell besorgt, die Unterschriften auch, doch noch schneller war das Landratsamt mit der Rechnung: 111,50 €.

Doch dann konnten wir starten. Die Punktfundamente - etwa 90 cm tief - hoben wir in Handarbeit mit einem Drehspaten (Ø 30 cm) aus. Die Pflanztrogsteine hatten ebenfalls einen Durchmesser von 30 cm und machten optisch einen guten Eindruck (Bild 2). Die Pfostenträger („Atlas") wurden paarweise auf den Punktfundamenten aufgeschraubt. Sie sind so gebaut, dass unter den Holzpfosten genug Luft ist und somit kein Wasser unter dem Holz stehen bleiben kann. Außerdem sind sie hoch belastbar, ein Paar trägt locker eine Tonne.

Bild 2

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