Ein Schulleiter i. R. plaudert unterhaltsam über dies und das.

Gestatten „Paule"

Als Lehrer und erst recht als Schulleiter erlebt man ja so Einiges, und manche Erlebnisse sollte man aufschreiben. Wie ich auf den Namen „Paule" kam, das weiß ich nicht mehr, doch plötzlich war er da: Paule, gebürtig in Berlin - Kreuzberg, ein Schulleiter im Raum Hof. Ähnlichkeiten mit anderen Personen sind nicht zufällig sondern völlig beabsichtigt. Natürlich übertreibt Paule gelegentlich, doch dieses Stilmittel ist ja auch in anderen Bereichen des Lebens durchaus üblich. Der Dialekt ist sicherlich gewöhnungsbedürftig, deshalb kommt hier unten erst einmal eine Leseprobe:


Apschieht (Novenber 2016)

So, nu isset soweit, meene aktiwe Schulzeit is zu Ende. Jetz bin ick keen Lehra mehr und och keen Schulleiter, jetz bin ick Pansioneer. Ick wolte ja schon imma Lehra wern und ick hoffe, dass ick so insjesamt jesehn als Lehra ooch juut jenuch war. Immerhin darf ick bei uns im Dorf noch frei rumloofn und werde sojar von die meisten Manschn jegrüüßt. Wie ick so als Schulleiter war, dit weeß ick noch nich, aber dit werd ick ja in die Zukunft sehn. Wenn ick ooch in Hof noch frei rumloofn darf und ihr mir in die neechste Zeit ooch noch „Juten Tach” sacht, denn kann ick wohl janz zufriedn sein.

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